



In romantischer Tallage an der Wiege der Ahr liegt, von dichten Wäldern umgeben, der Erholungsort Blankenheim. Die Ahrquelle ist Mittelpunkt des historischen Ortskerns. Er wird geprägt durch die beiden alten Stadttoranlagen Georgstor und Hirtentor, das heute zum EifelMuseum gehörige Gildehaus, zahlreiche Fachwerkhäuser und die herrliche spätgotische Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt. Über allem thront die mächtige Grafenburg. Seit dem Mittelalter ist der Ort Etappenziel auf dem Jakobspilgerweg von Köln nach Trier.
Die Dauerausstellung des EifelMuseums zeigt alte Eifeler Berufe so anschaulich, dass man meinen möchte, die Meister hätten ihre Werkstätten nur eben mal verlassen. Die archäologische Abteilung lässt u.a. die repräsentative Anlage eines römischen Gutshofes wieder lebendig werden. Im Haus am Hirtenturm 11, dem ehemaligen königlich preußischen Amtsgericht, stellen Künstler ihre Werke aus. Das Karnevalsmuseum im Georgstor lässt Karnevalsbräuche der letzten 400 Jahre und insbesondere den alljährlichen Geisterzug am Karnevalssamstag lebendig werden.
Sehenswert ist auch die barocke Kapelle Hülchrath, die man über einen Aufweg mit "sieben Fußfällen" erreicht. Die mittelalterliche Wasserversorgung zur Burg Blankenheim, der sogenannte "Tiergartentunnel", ist ein technikgeschichtliches Bauwerk von europäischer Bedeutung.
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Es sind vor allem die römischen Matronentempel mit ihren kunstvollen Weihesteinen, aber auch die Quellfassung der römischen Eifelwasserleitung, der sogenannte "Grüne Pütz", und der römische Gutshof von Roderath, die viele archäologisch interessierte Besucher faszinieren. Die beste Einführung in die Thematik bietet die archäologische Ausstellung des Naturzentrums Eifel. Ein vollständig eingerichtetes historisches Bauernhaus und ein Bauerngarten lassen Eifeler Landleben im 19. Jahrhundert lebendig werden. Wegen ihrer idyllischen Einzellage im Naturschutzgebiet Genfbachtal ist die spätgotische Ahekapelle ein beliebtes Wanderziel.
Der mittelalterliche Burgort auf einem steil abfallenden Bergsporn im Oberen Kylltal wurde 1277 erstmals urkundlich erwähnt. Durch das Nordtor, dem einzigen Zugang zum Ort, gelangt man in den Burgbering. Er umschließt die Ruine der Kronenburg und die bis zu 400 Jahre alten, hervorragend erhaltenen Häuser. Ehemals lebten hier Ritter und Burgmänner, Kleriker, Bauern und Handwerker. Heute findet man dort Kunstgalerien und Kunstgewerbeläden. Ein Rundgang durch dieses einzigartige Ensemble führt den Besucher auch zu der sehenswerten Pfarrkirche St. Johann Baptist, einer sogenannten Einstützkirche, deren Gewölbe von einem einzigen Pfeiler getragen wird.
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Das nahegelegene Stadtkyll wird 1292 als Stadt mit Mauerbering und Burg erwähnt. Die ursprünglich im gotischen Stil erbaute Pfarrkirche St. Josef wurde nach einem Brand 1853 wieder aufgebaut.
Stadtführungen (ca. 1 Std.) können Sie über die Touristinformation unter Tel. 0 65 97/28 78 buchen.